Spannungen mit den USA
Irans Präsident Peseschkian: Krieg ist weder im Interesse Teherans noch Washingtons

Nach neuen Angriffsdrohungen von US-Präsident Trump hat sich der iranische Präsident Peseschkian um Deeskalation bemüht.

    Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in einer öffentlichen Sitzung des Parlaments
    Irans Präsident Massud Peseschkian (Vahid Salemi/AP/dpa)
    Sein Land strebe keinen Krieg an und er sei überzeugt, dass ein solcher auch nicht im Interesse der USA sei, sagte Peseschkian nach Angaben des iranischen Präsidialamtes. Der katarische Regierungschef al-Thani traf sich unterdessen in Teheran mit dem iranischen Sicherheitsberater Laridschani. Wie das Außenministerium in Doha mitteilte, bekräftigte al-Thani die Unterstützung Katars für alle Bemühungen zum Abbau der Spannungen in der Region.
    US-Präsident Trump erklärte, es liefen ernsthafte Gespräche zwischen dem Iran und dem Weißen Haus. Einzelheiten nannte er nicht. Zugleich drohte Trump der Führung in Teheran angesichts eines für heute geplanten Militärmanövers in der Straße von Hormus. Provokationen der iranischen Revolutionsgarden würden nicht toleriert.
    Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.