
Das gab die Außenbeauftragte Kallas nach Beratungen der Außenminister in Brüssel bekannt. Der deutsche Ressortchef Wadephul sagte, die Revolutionsgarden und ihre Hilfstruppen gingen mit unermesslicher Brutalität gegen die eigene Bevölkerung vor.
Der iranische Außenminister Araghtschi sprach von einem großen strategischen Fehler der EU. Das Außenministerium in Teheran bestellte am Abend iranischen Medien zufolge den deutschen Botschafter ein. Hintergrund sollen auch Äußerungen von Bundeskanzler Merz sein. Dieser hatte im Januar die Gewalt des Regimes scharf kritisiert.
Bei den jüngsten Massenprotesten im Iran wurden nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen Tausende Demonstranten getötet. Mehrere Außenminister von EU-Staaten sprachen heute von möglicherweise bis zu 30.000 Opfern.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
