Vertreterinnen und Vertreter des rund 5,4 Millionen Einwohner zählenden Inselstaates werden damit bis Ende des Jahres die Leitung zahlreicher Ministertreffen übernehmen. Außerdem sollen sie bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den EU-Staaten vermitteln. Eine besondere Bedeutung kommt ihnen dabei in den Verhandlungen über den nächsten langfristigen EU-Haushalt von 2028 bis 2034 zu.
In den vergangenen sechs Monaten hatte mit Zypern ebenfalls ein Inselstaat die EU-Ratspräsidentschaft inne. Irland übernimmt den Ratsvorsitz bereits zum achten Mal. Das Land gehört mit Österreich, Malta und Zypern zu den vier EU-Staaten, die nicht gleichzeitig auch Nato-Mitglied sind.
Diese Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
