Nach Zypern
Irland übernimmt für 6 Monate EU-Ratsvorsitz

Irland hat zum 1. Juli den alle sechs Monate rotierenden EU-Ratsvorsitz übernommen.

    Vertreterinnen und Vertreter des rund 5,4 Millionen Einwohner zählenden Inselstaates werden damit bis Ende des Jahres die Leitung zahlreicher Ministertreffen übernehmen. Außerdem sollen sie bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den EU-Staaten vermitteln. Eine besondere Bedeutung kommt ihnen dabei in den Verhandlungen über den nächsten langfristigen EU-Haushalt von 2028 bis 2034 zu.
    In den vergangenen sechs Monaten hatte mit Zypern ebenfalls ein Inselstaat die EU-Ratspräsidentschaft inne. Irland übernimmt den Ratsvorsitz bereits zum achten Mal. Das Land gehört mit Österreich, Malta und Zypern zu den vier EU-Staaten, die nicht gleichzeitig auch Nato-Mitglied sind.
    Diese Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.