
Wie die ARD unter Berufung auf neueste Daten der Grenzschutzagentur Frontex berichtet, nahmen entsprechende Einreisen in diesem Jahr um rund 40 Prozent ab. Das sei der niedrigste Stand seit Jahren. 2023 habe die Anzahl der Fälle noch dreimal so hoch gelegen. Der Rückgang hatte noch in der Amtszeit der Vorgängerregierung von SPD, Grünen und FDP eingesetzt.
Die jahrelang verhandelte Asylreform der Europäischen Union ist seit heute gültig. Die Neuregelungen zielen unter anderem darauf ab, Sekundärmigration zu verhindern, also das unberechtigte Weiterziehen von Asylbewerbern innerhalb der EU. Zudem sollen Verfahren an Außengrenzen schnellere Entscheidungen und konsequentere Abschiebungen ermöglichen. Kritik kommt unter anderem von Kirchen und Menschenrechtlern.
Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
