
Der Politiker der "Partei der Jüdischen Stärke" schlug dazu ein neues Ministerium vor. Es solle mit einem Budget von umgerechnet bis zu 17 Milliarden Euro ausgestattet werden. Erst gestern hatte Katz das Thema erneut ins Gespräch gebracht. Der Likud-Politiker sagte auf einer Konferenz zum Thema Demokratie und Gesellschaft, es gebe letztlich keine andere Lösung für den Gazastreifen. Wohin die Menschen gebracht werden könnten, müsse die US-Regierung noch klären.
Einen vergleichbaren Plan hatte der amerikanische Präsident Trump Anfang vergangenen Jahres vorgelegt. Nach seinen Vorstellungen sollten alle rund zwei Millionen Menschen den Gazastreifen verlassen, damit das Gebiet in ein Luxus-Urlaubsresort umgewandelt werden könne.
Eine Zwangsumsiedlung von Zivilisten in besetzten Regionen ist gemäß den Genfer Konventionen ein Kriegsverbrechen.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
