
Nach Militärangaben nutzte die militant-islamistische Hisbollah die bombardierten Dörfer zur Lagerung von Waffen. Zudem habe die Luftwaffe Ziele entlang der libanesisch-syrischen Grenze attackiert, um den dort stattfindenden Waffenschmuggel zu unterbinden. Zuvor sei die Bevölkerung zum Verlassen des Gebiets aufgefordert worden, hieß es. Das libanesische Gesundheitsministerium erklärte, bei den Angriffen seien zwei Menschen getötet und mindestens 19 Personen verletzt worden.
Nach monatelangen Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah hatten die USA 2024 einen Waffenstillstand ausgehandelt, der von Israel und dem Libanon anerkannt wurde. Beide Seiten werfen sich seither Verstöße gegen das Abkommen vor. Laut der Vereinbarung sollte der Libanon bis zum Jahresende für eine Entwaffnung der Hisbollah sorgen, die Gruppe lehnt das aber weiterhin ab. Dies ist aus Israels Sicht aber Bedingung für die Waffenruhe.
Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
