Nahost
Israel kündigt Schaffung einer "Pufferzone" im Libanon an

Die israelische Armee will im Libanon weiter vorrücken, um gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz vorzugehen.

    Ein Feuerwehrmann löscht in Dahiyeh, einem südlichen Vorort von Beirut im Libanon, einen Brand in einem Gebäude, das von einem israelischen Luftangriff getroffen wurde.
    Israelische Angriffe auf den Libanon (picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Hussein Malla)
    Ein Sprecher kündigte die Schaffung einer Pufferzone an. Dafür sollten die Bewohner von mehr als zwei Dutzend Ortschaften ihre Siedlungen verlassen. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, drangen israelische Bodentruppen bereits in eine Grenzregion im Südlibanon vor. Israel hatte zuvor Luftangriffe auf die Hauptstadt Beirut geflogen. Ziel seien Kommandozentralen und Waffenlager der Hisbollah gewesen, hieß es. Die islamistische Miliz griff ihrerseits mit Drohnen Militärstützpunkte in Israel an. Auch der Beschuss eines britischen Stützpunkts auf Zypern wird der Hisbollah zugerechnet.
    Nach UNO-Angaben sind in den vergangenen Tagen mindestens 30.000 Menschen aus dem Libanon vertrieben worden.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.