
Israel wolle Teil des neuen Rats werden, teilte Ministerpräsident Netanjahu mit. Neben Israel gaben unter anderem Aserbaidschan, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten und Argentinien an, sich an dem Gremium beteiligen zu wollen.
Norwegen, Schweden, Frankreich und Italien lehnten eine Teilnahme indes ab. Auch Bundesaußenminister Wadephul äußerte sich skeptisch zu den Plänen. Es gebe bereits einen Friedensrat, und das seien die Vereinten Nationen, betonte der CDU-Politiker. Zugleich räumte er ein, dass die UNO reformiert und effektiver gemacht werden müsse. Kritiker werfen Trump vor, den ursprünglich als temporäres Instrument zur Friedensstiftung im Gazastreifen entworfenen Plan als Alternative zur UNO ausbauen zu wollen. Die aktuelle Fassung sieht vor, dass eine Zahlung von einer Milliarde Dollar zur dauerhaften Teilnahme berechtigt. Außerdem soll Trump Vorsitzender auf Lebenszeit werden.
Diese Nachricht wurde am 21.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
