
Das Sicherheitskabinett billigte ein neues Maßnahmenpaket. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, sieht es vor, das Verbot des Landverkaufs an jüdische Siedler aufzuheben und zugleich den Erwerb durch die Freigabe von Grundbucheinträgen im Westjordanland zu erleichtern. Die Bauplanung für religiöse und andere besonders geschützte Orte in der von Unruhen geprägten Stadt Hebron soll auf israelische Behörden übertragen werden. Außerdem würden israelische Behörden den Plänen zufolge die Erlaubnis erhalten, umweltrechtliche und archäologische Vorschriften auch in palästinensisch verwalteten Gebieten durchzusetzen.
Der Palästinenserpräsident Abbas forderte die USA und den UNO-Sicherheitsrat zum sofortigen Eingreifen auf. Das jordanische Außenministerium verurteilte die israelischen Beschlüsse.
Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
