Kusra
Israelische Siedler greifen erneut Palästinenser im Westjordanland an - Netanjahu verurteilt Gewalt ungewöhnlich scharf

Israels Ministerpräsident Netanjahu hat neue Vorfälle von Siedlergewalt im Westjordanland ungewohnt deutlich kritisiert.

    Ein israelischer Soldat läuft neben einem Panzerwagen im Westjordanland. An dem Fahrezeug ist die israelische Flagge.
    Israelische Soldaten beim Einsatz im Westjordanland. (AFP / JAAFAR ASHTIYEH)
    Er teilte mit, die Randalierer verstießen gegen das Gesetz, behinderten die israelische Armee und schadeten dem Ansehen des Landes. Sie müssten so schnell wie möglich zur Rechenschaft gezogen werden.
    In dem Dorf Kusra hatten israelische Siedler erneut ein Haus von Palästinensern belagert und Menschen mit Steinen beworfen. Im nahegelegenen Ort Dschalud griffen Siedler nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa eine Familie sowie ein sie begleitendes ausländisches Medienteam an.
    Unter anderem die USA hatten die Siedlergewalt in den vergangenen Wochen verurteilt und ein entschlosseneres Vorgehen von Israel gefordert.
    Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.