
Die italienische Regierung bringe ihre Ablehnung gegenüber der Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees zum Ausdruck, sechs russische und vier belarussische Athleten zur Teilnahme an den Paralympischen Spielen zuzulassen, heißt es in einer Erklärung von Außenminister Tajani. Dies sei angesichts Russlands Krieg in der Ukraine nicht mit den olympischen und paralympischen Idealen vereinbar, es sei denn die Sportler würden als neutrale Einzelathleten antreten. Die russische Botschaft in Rom sprach von einer beleidigenden Stellungnahme aus der italienischen Regierung, die eine Verurteilung verdiene.
Nach aktuellen Planungen sollen die Behindertensportler aus Russland und Belarus bei der Eröffnungsfeier auch unter eigener Flagge sowie eigener Hymne einlaufen dürfen. Zuvor hatte die Ukraine angekündigt, der Eröffnungsfeier am 6. März in Verona fernzubleiben.
Wegen der russischen Invasion in der Ukraine dürfen bei den derzeit laufenden Olympischen Winterspielen nur Einzelsportler aus Russland unter neutraler Flagge dabei sein. Das Internationale Paralympische Komitee hatte dagegen im September entschieden, die Sanktionen gegen die Dachverbände Russlands und seines Verbündeten Belarus aufzuheben.
Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
