Hitzewelle
Italienische Region Venetien ruft wegen Dürre Notstand aus

In Italien hat die nordöstliche Region Venetien wegen einer Dürre den Notstand ausgerufen.

    Blick auf ein Stück des Flusses unter einer Eisenbahnbrücke mit relativ wenig Wasser. Am vorderen Bildrand sitzen zwei Menschen unter einem Sonnenschirm.
    Auch der Po hat in Italien Niedrigwasser. (AP Photo / Antonio Calanni / Antonio Calanni)
    Regionalpräsident Stefani forderte die örtlichen Behörden auf, einen sparsamen und nachhaltigen Umgang mit den Wasserressourcen zu finden. Die Ausrufung des Notstands ermöglicht eine schnellere Freigabe von staatlichen Mitteln und eine Beschleunigung behördlicher Verfahren.
    In der Region fiel den Angaben der Behörden zufolge zwischen Januar und Mai etwa ein Viertel weniger Regen als im Vorjahreszeitraum. Die Durchflussmengen der wichtigsten Flüsse wie dem Po liegen demnach seit geraumer Zeit deutlich unter dem Durchschnitt. Auch der Wasserstand des Gardasees sei stark fallend, hieß es.
    Wissenschaftler gehen davon aus, dass Extremwetterereignisse wie Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen infolge des menschengemachten Klimawandels an Intensität und Häufigkeit zunehmen werden.
    Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.