Olympische Winterspiele
Italiens Ministerpräsidentin Meloni kritisiert Ausschreitungen in Mailand

Italiens Ministerpräsidentin Meloni hat die Krawalle bei Protesten gegen die Olympischen Winterspiele in Mailand verurteilt. Sie bezeichnete Beteiligte als "Feinde Italiens und der Italiener".

    Zusammenstöße zwischen Demonstrierenden und Polizisten am Rande der Olympischen Spiele in Mailand.
    Zusammenstöße zwischen Demonstrierenden und Polizisten am Rande der Olympischen Spiele in Mailand. (AFP / PIERO CRUCIATTI)
    Meloni ergänzte, diese sorgten dafür, dass die Bilder der Ausschreitungen "im Fernsehen auf der halben Welt" gezeigt werden. Am Samstagabend hatte sich in der norditalienischen Metropole ein Protestmarsch von mehr als 3.000 Menschen in Richtung des olympischen Dorfes aufgemacht. Dabei warfen Teilnehmer Rauchbomben und Molotow-Cocktails in Richtung der Sicherheitskräfte. Die Polizei setzte Schlagstöcke, Wasserwerfer und Tränengas ein. Es gab dabei sechs Festnahmen.
    Der Protest richtete sich unter anderem gegen die Auswirkungen des Großereignisses auf die Umwelt. Gegner der Winterspiele kritisierten etwa den energieintensiven Einsatz von Kunstschnee. Tausende Menschen protestierten außerdem gegen die Anwesenheit der US-Einwanderungsbehörde ICE in Italien.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Olympia - Krawalle und Sabotage am ersten Olympiatag in Italien
    Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.