
Meloni ergänzte, diese sorgten dafür, dass die Bilder der Ausschreitungen "im Fernsehen auf der halben Welt" gezeigt werden. Am Samstagabend hatte sich in der norditalienischen Metropole ein Protestmarsch von mehr als 3.000 Menschen in Richtung des olympischen Dorfes aufgemacht. Dabei warfen Teilnehmer Rauchbomben und Molotow-Cocktails in Richtung der Sicherheitskräfte. Die Polizei setzte Schlagstöcke, Wasserwerfer und Tränengas ein. Es gab dabei sechs Festnahmen.
Der Protest richtete sich unter anderem gegen die Auswirkungen des Großereignisses auf die Umwelt. Gegner der Winterspiele kritisierten etwa den energieintensiven Einsatz von Kunstschnee. Tausende Menschen protestierten außerdem gegen die Anwesenheit der US-Einwanderungsbehörde ICE in Italien.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
