Wirtschaft
IWF: Weltwirtschaft hat Energieschock besser verkraftet als erwartet

Die Weltwirtschaft hat die Verwerfungen auf den Energiemärkten durch den Iran-Krieg nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds besser verkraftet als befürchtet.

    Kristalina Georgiewa, Chefin des Internationalen Währungsfonds, spricht bei einer Veranstaltung in ein Mikrofon.
    Kristalina Georgiewa, Chefin des Internationalen Währungsfonds. (IMAGO / Matrix Images / IMAGO / Matrix Images / Gent Shkullaku)
    IWF-Direktorin Georgieva sagte, die Schließung der Straße von Hormus habe dank der Freigabe von Öl- und Gasreserven, einer geringeren Nachfrage sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien weniger drastische Auswirkungen gehabt. Der Energie-Schock sei aber nicht vorbei. Ein erneuter Preisanstieg könne die Inflation weiter anheizen und das Wirtschaftswachstum bremsen.
    Im Juli hatte der Währungsfonds seine Vorhersage für das weltweite Wachstum in diesem Jahr auf 3,0 Prozent gesenkt und vor weiteren Risiken durch den Krieg im Nahen Osten gewarnt.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.