Diplomatie nach Verstimmungen
Japanische Abgeordnete reisen nach Peking

Vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen ist eine Gruppe japanischer Abgeordneter zu Gesprächen nach China gereist.

    Die beiden Flaggen sind vor einem schwarzen Hintergrund nebeneinandermontiert.
    Die Flaggen von Japan und China. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Andre M. Chang)
    Die Mitglieder verschiedener Parteien wollen in Peking erstmals seit den jüngsten Verstimmungen mit Vertretern der Kommunistischen Partei Chinas zusammentreffen. Der Politiker Isa von der zentristischen Reformallianz sagte vor der Abreise aus Tokio, die Kommunikation mit China sei in allen Bereichen unterbrochen. Er hoffe auf eine Wiederaufnahme des Dialogs.
    Auslöser der Verstimmungen war eine Äußerung der japanischen Ministerpräsidentin Takaichi. Sie hatte gesagt, ein chinesischer Angriff auf Taiwan könne für Japan eine existenzbedrohende Situation darstellen, die den Einsatz von Gewalt rechtfertigen würde. Die Äußerung löste in Peking Empörung aus.
    China beansprucht Taiwan als Teil seines Hoheitsgebiets.
    Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.