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JazzFacts
Der Trompeter Frederik Köster und sein Quartett "Die Verwandlung"

Frederik Köster ist das Gegenteil eines Jazzpuristen. Er bedient sich ganz ohne Zwang, ohne Verkünstelung aus vielen Stilen und Genres vom Jazz über Rock bis zur Minimal Music. Seine Musik schlägt Brücken zwischen Stilen und Epochen. Alles ist in Bewegung und Veränderung, unterliegt einem ständigen Fluss der Ideen.

Von Harald Rehmann | 26.11.2015
    Der Trompeter Frederik Köster und seine Band "Die Verwandlung".
    Der Trompeter Frederik Köster und seine Band "Die Verwandlung". (Traumton)
    Seine Alben tragen Überschriften wie "Constantly Moving", "Zeichen der Zeit" oder "Momentaufnahme". Dabei trägt das, was der Trompeter in Klänge fasst, unverkennbar seine Handschrift, ist durchdacht und strukturiert. Selbst abenteuerliche Sprünge von Bop zu Fusion, von Free zu Groove, von Spannung zu Entspannung gelingen überzeugend.
    "Tension/Release" - so nennt Köster denn auch das neue Werk, das er mit seinem Quartett Die Verwandlung realisiert hat. Die Metamorphosen, die er darauf zusammen mit Pianist Sebastian Sternal, Bassist Joscha Oetz und Drummer Jonas Burgwinkel durchlebt, die von den Vieren zu homogenen Klangbildern verschmolzenen Kontraste - all das erfreut Kopf wie Seele und garantiert gewaltigen Hörspaß.