Jimmy-Kimmel-Live
Journalist Don Lemon kritisiert US-Medien für Einknicken vor der Trump-Regierung

Der Journalist Don Lemon kritisiert die zahme Haltung der US-Medienhäuser. Aus Angst vor politischem Druck seien sie "gelähmt", sagte Lemon in der Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live".

    Der US-Journalist Don Lemon steht nach seiner Freilassung in Los Angeles vor der versammelten Presse
    US-Journalist Don Lemon nach seiner Freilassung in Los Angeles: "Ich habe meine ganze Karriere über Nachrichten berichtet. Ich werde jetzt nicht aufhören" (picture alliance / Sipa USA / Ted Soqui)
    Sie sorgten sich, den Zugang zur Regierung zu verlieren oder verklagt zu werden. Es sei jedoch nicht die Zeit für falsche Ausgewogenheit und dafür, Menschen im Fernsehen eine Plattform zu geben, die nur gekommen seien um zu lügen, sagte Don Lemon.
    Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel kritisierte das Vorgehen der Behörden bereits in der Begrüßung seines Gastes. Dieser sei "wegen journalistischer Tätigkeit" verhaftet worden.
    Ende Januar war der frühere CNN-Moderator, der inzwischen als freier Reporter tätig ist,in Los Angeles festgenommen worden, weil er über einen Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE in einer Kirche im Bundesstaat Minnesota berichtet hatte. Inzwischen ist Lemon, der einen Tag lang festgehalten wurde, wieder frei.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.