
Die Junta erließ in der Hauptstadt Ouagadougou ein entsprechendes Dekret. Demnach müssen alle Vermögen der Parteien an den Staat übertragen werden. Ein Regierungssprecher begründete die Maßnahme damit, dass sie gegen Richtlinien verstoßen hätten. Er kündigte baldige Gesetze für die Gründung neuer Parteien an.
Die Junta unter dem Interimsstaatschef Traoré hat seit ihrer Machtergreifung im Jahr 2022 bereits zahlreiche weitere antidemokratische Maßnahmen durchgeführt. So wurden nach dem Putsch zugesagte Wahlen zur Rückkehr zu einer zivilen Regierung schon mehrfach verschoben, und die unabhängige Wahlkommission wurde aufgelöst.
Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
