
Der Gewinner der Jury-Auswahl soll dann von Deutschland für die Oscar-Kategorie des besten internationalen Spielfilms eingereicht werden. Auf der Auswahlliste steht unter anderem Simon Verhoevens Literaturverfilmung "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", ebenso wie das Historien-Panorama "Heimsuchung" von Regisseur Volker Schlöndorff.
Explizit politisch sind das Justizdrama "Staatsschutz" von Faraz Shariat über rechte Gewalt oder das Gesellschaftsdrama "23.000 Leben" von Markus Goller über die Seenotrettung Geflüchteter im Mittelmeer. Weitere Kandidaten sind unter anderem "Das geträumte Abenteuer" von Valeska Grisebach, "Minotaurus" von Andrei Zvyagintsev und "Everytime" von Sandra Wollner.
Weitere Entscheidung steht im Dezember an
Der von der Jury ausgewählte Film ist aber noch nicht sicher am 14. März 2027 bei den Oscars in Los Angeles dabei. Am 15. Dezember werde die Academy of Motion Picture Arts and Sciences aus allen internationalen Vorschlägen eine Shortlist erstellen, teilte German Films mit. Fünf Filme werden daraus dann schließlich für die Oscars nominiert - eine Entscheidung, die die Academy am 21. Januar 2027 verkünden will.
Erst 2023 war ein Film aus Deutschland erfolgreich. Edward Berger gewann mit seinem Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" gleich vier Oscars, darunter auch den für den besten internationalen Film.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
