Wohnen
Justizministerin Hubig rechnet mit Mietrechtsreform noch in diesem Jahr

Bundesjustizministerin Hubig hält eine Umsetzung der Mietrechtsreform noch in diesem Jahr für möglich.

    Dr. Stefanie Hubig, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz läuft mit einer Mappe unter dem Arm durch eine Sitzreihe im Deutschen Bundestag
    Justizministerin Stefanie Hubig hat für ihren Entwurf zur Reform des Mietrechts viel Kritik geerntet, (picture alliance / Flashpic / Jens Krick)
    Im ARD-Fernsehen sagte die SPD-Politikerin, wenn es gut laufe, gelinge es schon bis zur Sommerpause. Hubig sprach von einem entschlossenen Vorgehen. Allerdings müsse man neben dem Schutz von Mietern auch dafür sorgen, dass das Vermieten attraktiv bleibe.
    Aus der CDU hieß es bereits, es gebe Korrekturbedarf an Hubigs Plänen. Der Eigentümerverband "Haus und Grund" warnte vor einer Überregulierung des Mietmarktes. Grüne, Linke und der Deutsche Mieterbund lobten Hubigs Vorstoß im Grundsatz. Vorgesehen ist unter anderem, dass Indexmieten um maximal 3,5 Prozent pro Jahr steigen dürfen. Bislang sind sie an die Inflation gekoppelt, sodass deutlich höhere Steigerungen möglich sind. Kurzzeit-Mietverträge sollen für maximal sechs Monate möglich sein. Bei möblierten Wohnungen soll nur noch ein Aufschlag von maximal fünf Prozent auf die Kaltmiete erlaubt sein.
    Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.