
Freis Vorgänger Spahn war vor eineinhalb Wochen nach massiver innerparteilicher Kritik an seiner Haltung zur Leihmutterschaft zurückgetreten. Obwohl er Leihmutterschaft ebenso wie seine Partei öffentlich abgelehnt hatte, nahmen sein Ehemann und er sie privat in den USA in Anspruch.
Der Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende Merz hatte sich nach Spahns Rücktritt für eine breitere Kabinettsumbildung entschieden. Am Mittag erhielten die neuen Kabinettsmitglieder ihre Ernennungsurkunden. Bundespräsident Steinmeier übergab sie in Berlin an die Politiker Bilger für das Ressort Verkehr, Linnemann für Gesundheit und Warken für das Kanzleramt. Bilger war zuvor Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, Warken Gesundheitsministerin. Linnemann hatte bislang das Amt des CDU-Generalsekretärs inne.
Steinmeier wünscht sich mutige Regierung
In seiner Rede betonte der Bundespräsident die Bedeutung der Handlungsfähigkeit der Bundesregierung in Zeiten epochaler Umbrüche. "In dieser Lage sollten wir alle Mut fassen." Er mahnte auch weitere Reformen an. Deutschland habe mit weitreichenden inneren Reformen und mit außen-, mit europapolitischen Bündnisleistungen dafür zu sorgen, dass "unser Land sich behauptet und gut gewappnet ist für die Zukunft."
Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






