
Kallas sagte am Rande eines Verteidigungsministertreffens im irischen Wicklow, sie stelle diese Verbindung her. Letztlich sei es aber an den Deutschen zu sagen, wer dafür verantwortlich sei. Anschließend lasse sich darüber sprechen, was die EU tun könne, führte Kallas aus. Die Bundesregierung hat sich bisher nicht öffentlich dazu geäußert, was die Ermittler herausgefunden haben. Bundesinnenminister Dobrindt und Bundesaußenminister Wadephul wollen heute über den Fall informieren. Mehrere Medien berichteten bereits, auch die Bundesregierung sei davon überzeugt, dass der russische Geheimdienst einen Anschlagsversuch unternommen habe. Dem Vernehmen nach ist die Ausweisung weiterer russischer Diplomaten geplant. Die Schließung des letzten noch geöffneten russischen Generalkonsulats in Bonn wurde zuletzt ebenfalls debattiert.
Ein mit Sprengstoff präparierter Flugkörper war Anfang August im Sicherheitsbereich des Flughafens Leipzig/Halle zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
