
Das teilte der kanadische Premierminister Carney mit und bestätigte entsprechende Medienberichte. Das Tochterunternehmen von Thyssenkrupp aus Kiel setzte sich im Bieterverfahren gegen eine südkoreanisches Schiffbau-Firma durch. Fachleuten zufolge hat der Auftrag ein Volumen von mehr als zehn Milliarden Euro. Gebaut werden sollen die U-Boote in den Werften in Kiel und Wismar. Dort entstehen TKMS zufolge rund 1.500 zusätzliche Arbeitsplätze.
Bundesverteidigungsminister Pistorius begrüßte die Entscheidung für das deutsche Unternehmen als - Zitat - "Meilenstein für die Stärkung der transatlantischen Sicherheit". Der SPD-Politiker hatte zuletzt im Mai bei einem Besuch in Kanada für den Auftrag an die deutsche Firma geworben.
Das NATO-Land bezieht bisher rund 80 Prozent seiner Militärgüter aus den USA. Das Verhältnis ist in der zweiten Amtszeit von US-Präsident Trump allerdings stark belastet.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
