Entwicklungshemmnisse
Kanaren, Azoren, Martinique: EU-Kommission will abgelegenste Gebiete stärken

Die EU-Kommission will die Randgebiete der Europäischen Union wie die Kanaren oder die französischen Überseegebiete stärken.

    Touristen in den Gassen von Tequise, Lanzarote.
    Die Kanaren, die Azoren oder Martinique: Einige Inseln liegen tausende Kilometer entfernt vom europäischen Festland und gehören zum Staatenbund. Künftig sollen sie ihre Stärken besser nutzen können (im Bild Tequise auf Lanzarote). (IMAGO / Uwe Kraft )
    Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte in Brüssel, durch die geplanten Maßnahmen würden diese Regionen unterstützt und ihre wirtschaftlichen sowie sozialen Entwicklungspotenziale gehoben. So soll etwa die Wettbewerbsfähigkeit und der Zugang zum EU-Binnenmarkt für die Regionen verbessert werden. Potenzial gibt es der Kommission zufolge unter anderem bei erneuerbaren Energien, in der Forschung und der Raumfahrt. Auch soll die Anpassung an den Klimawandel verbessert werden.
    Die neun Regionen in äußerster Randlage liegen im Atlantik, im Indischen Ozean, im karibischen Raum sowie in Südamerika. Damit spielen sie nach Einschätzung der EU-Kommission eine wichtige geostrategische Rolle.
    Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.