
Die EU habe damit deutlich gemacht, dass sie an der Seite der friedlich Demonstrierenden im Iran stehe, schrieb Merz im Onlinedienst X. Die EU-Außenminister hatten die Einstufung am Nachmittag bekanntgegeben. Der deutsche Ressortchef Wadephul sagte, die Revolutionsgarden und ihre Hilfstruppen gingen mit unermesslicher Brutalität gegen die eigene Bevölkerung vor.
Der iranische Außenminister Araghtschi bezeichnete die Entscheidung der EU als großen strategischen Fehler. Das Außenministerium in Teheran bestellte am Abend den deutschen Botschafter ein.
Bei den jüngsten Massenprotesten im Iran wurden nach Angaben mehrerer EU-Außenminister möglicherweise bis zu 30.000 Demonstranten getötet.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
