Bericht
Kanzleramt und Verteidigungsministerium wollen stärker bei der Beschaffung von Rüstungsgütern zusammenarbeiten

Kanzleramt und Verteidigungsministerium wollen einem Bericht zufolge stärker bei der Beschaffung von Rüstungsgütern für die Bundeswehr zusammenarbeiten.

    Aneinander gereihte Holzpaletten mit Munition von Rheinmetall
    Kanzleramt und Verteidungsministerium wollen bei Rüstungsbeschaffung besser zusammenarbeiten. (picture alliance / Noah Wedel )
    Wie der "Spiegel" berichtet, vereinbarten Bundeskanzler Merz und Verteidigungsminister Pistorius einen entsprechenden Austausch am Rande von Kabinettssitzungen. Auch ein internes Gremium auf Ebene der Staatssekretäre sei beschlossen worden. Dies habe das Ziel, die Beschaffung von Rüstungsgütern besser zu koordinieren und zu kontrollieren. Die letzte Verantwortung soll dem Bericht zufolge aber weiter beim Verteidigungsministerium liegen.
    Zuletzt hatte es vermehrt Kritik an der Beschaffung gegeben. Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Schularick, warnte vor falschen Schwerpunkten bei der Aufrüstung der Bundeswehr. Er sprach sich in der "Süddeutschen Zeitung" dafür aus, statt in Panzer, Schiffe und Soldaten mehr Geld in Drohnen, KI und Robotik zu investieren.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.