
KBV-Chef Gassen sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dabei handle es sich um, Zitat, "sozialistische Regulierungswut". Die medizinische Notwendigkeit müsse die Terminvergabe bestimmen - und nicht willkürlich gesetzte Fristen, bei dem man die Wähler im Blick habe.
Gassen warnte zugleich vor deutlich längeren Wartezeiten auf einen Facharzttermin. Er betonte, wenn Gesundheitsministerin Warken die Kürzungsempfehlungen der Expertenkommission umsetze, würden Patienten das spüren. Dann könnte man auch schon mal 50 Tage und mehr auf einen Termin warten. Gassen verwies unter anderem auf Pläne, die Zuschläge zu streichen, die Fachärzte bei der Vermittlung von Terminen durch Hausärzte oder Servicestellen bekommen.
Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
