Steigende Kosten
Kassenchef regt Kapitalstock für Pflegeversicherung an

Die Krankenkasse DAK-Gesundheit schlägt einen Kapitalstock als zusätzliche Stütze für die gesetzliche Pflegeversicherung vor.

    Eine Pflegefachkraft geht mit einer Bewohnerin durch den Flur eines Seniorenheims. Sie hat ihr einen Arm umgelegt. Die alte Frau geht am Rollator.
    Pflegerin mit einer Heimbewohnerin (Symbolbild) (picture alliance / dpa / Sina Schuldt)
    Vorstandschef Storm sagte der "Rheinischen Post", mit Beteiligungen an Aktien- und Anleihefonds könne man Finanzierungslücken in den kommenden Jahrzehnten schließen und im günstigsten Fall die Leistungen später sogar ausbauen. Handele man hingegen nicht, werde man bald alle zwei Jahre die Pflegeleistungen kürzen müssen. Eine Teilkapitaldeckung könne das verhindern, fügte der Krankenkassen-Manager hinzu. Vorbild wäre ein ähnliches Modell, wie es derzeit für die Gesetzliche Rente geplant ist.
    Konkret schlägt Storm einen Zuschlag zu den bereits bestehenden Beiträgen vor. Dieser solle schrittweise auf 0,4 Prozent anwachsen und von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu gleichen Teilen getragen werden.
    Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.