Gipfel in Neu Delhi
Keine Regulierung von KI gefordert

Der internationale KI-Gipfel in Indien mit Vertretern von fast 90 Staaten, darunter Deutschland, hat sich gegen verbindlichen Regeln ausgesprochen. Laut Abschlusserklärung setzen die Länder bei der KI auf Freiwilligkeit. Man wolle daran arbeiten, die Systeme vertrauenswürdiger zu machen und energieeffizienter.

    Eine Roboterfigur hält ein Schild mit der Aufschrift "Building Sovereign AI" (Entwicklung einer souveränen KI) beim KI-Gipfel im indischen Neu Delhi.
    KI-Gipfel im indischen Neu Delhi (AP Photo)
    Außerdem solle KI demokratischer werden sowie der Wirtschaft und der Gesellschaft nutzen. Vor allem die USA hatten verbindliche Regeln abgelehnt. Die UNO kündigte eine Kommission für Künstliche Intelligenz mit Fachleuten aus der Wissenschaft an. Sie soll die Auswirkungen von KI untersuchen und sicherstellen, dass Menschen KI verstehen und kontrollieren können.
    Deutschland wurde von Bundesdigitalminister Wildberger auf dem KI-Gipfel verteten. Der CDU-Politiker hob das Thema Umweltschutz hervor. Er gehe davon aus, dass der steigende Strombedarf durch KI in den kommenden Jahren über die aktuelle Versorgung gedeckt werden könne, sagte er der dpa. Längerfristig brauche man aber andere Lösungen. Details nannte er nicht. Man sei auf europäischer Ebene in Gesprächen, führte Wildberg aus und verwies auf Norwegen. Das Land hat bei erneuerbaren Energien einen Standortvorteil - Stichwort Wasserkraft.
    Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.