
Die Initiatoren hatten argumentiert, der im Jahr 2000 verstorbene Dyba sei während seiner Amtszeit Hinweisen auf sexualisierte Gewalt in den Bistümern Fulda und Limburg nicht nachgegangen. Deshalb solle die Straße in der Innenstadt wieder ihren ursprünglichen Namen Kastanienallee erhalten. Dieser von der SPD-Fraktion unterstützte Vorschlag erhielt jedoch im Stadtrat keine Mehrheit. Gegner der Umbenennung argumentierten unter anderem, es lägen keine rechtlich belastbaren Beweise für Dybas Fehlverhalten vor. Vom Bistum hieß es bereits im Frühjahr, man wolle die Geschichte nicht schönfärben, aber auch nicht umschreiben. Bischof Dyba sei und bleibe Teil der Kirchen- und der Stadtgeschichte.
Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
