
Kinder und Jugendliche müssten zur Nutzung von entsprechenden Angeboten befähigt werden, sagte Vorstandsmitglied Alhäuser im Deutschlandfunk. Der Kinderschutzbund setze daher auf Beratung und Begleitung. Zudem sei ein generelles Verbot nicht sinnvoll, da es auch zahlreiche positive Aspekte der Social-Media-Nutzung gebe. So könnten soziale Netzwerke auch einen Beitrag zur persönlichen Entfaltung der Kinder und Jugendlichen leisten. Bundesfamilienministerin Prien sagte ebenfalls im Deutschlandfunk, man müsse anerkennen, dass es im Netz große Chancen, aber auch große Risiken gebe. Ein Social-Media-Verbot bis zu einem bestimmten Alter hält die CDU-Politikerin weiter für denkbar.
Die EU-Kommission stellt heute in Straßburg einen Aktionsplan gegen Cybermobbing vor. Vorgesehen sind unter anderem die Stärkung bestehender Schutzmaßnahmen im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste sowie Verbesserungen bei der Überprüfung des Alters von Nutzern.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
