
Der vatikanische Glaubenspräfekt, Kardinal Fernández, gab förmlich die Exkommunikation als Strafe für die unerlaubten Bischofsweihen in Écône in der Schweiz bekannt. Der Vatikan schließt damit künftig nicht nur alle Beteiligten der Weihe aus der katholischen Kirche aus, sondern alle Geistlichen, die der Priesterbruderschaft angehören.
Die Piusbruderschaft, der aktuell nach eigenen Angaben weltweit rund 700 Priester angehören, wurde 1970 von Erzbischof Lefebvre als Reaktion auf die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils gegründet. Weil die Piusbrüder viele dieser Reformen als zu liberal zurückweisen, stehen sie seitdem in Konflikt mit dem Vatikan.
Diese Nachricht wurde am 02.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
