USA
Klagen gegen Umweltbehörde wegen Streichung der "Gefährdungsfeststellung" zu Treibhausgasen

In den USA haben mehrere Umwelt- und Gesundheitsorganisationen dagegen geklagt, dass die Regierung von Präsident Trump die sogenannte Gefährdungsfeststellung zu den Treibhausgasen hat streichen lassen.

    Zeldin spricht an einem Pult mit dem Präsidentensiegel; Trump steht daneben und schaut ernst vor suich hin. Links von den beiden eine Tafel mit der Aufschrift "Saving 1,3 Trillion Dollars".
    US-Präsident Trump und der Chef der Umweltbehörde EPA, Lee Zeldin, geben im Weißen Haus in Washington die Streichung der sogenannten "Gefährdungsfeststellung" bekannt. (dpa / Photoshot)
    Die Klage wurde vor einem Gericht in Washington eingereicht und richtet sich gegen die amerikanische Umweltbehörde EPA und deren von Trump eingesetzten Chef Zeldin. In der Klage heißt es unter anderem, dass die Behörde mit der Maßnahme ihrem Auftrag nicht nachkomme, die Menschen in den USA vor Klimaschäden zu schützen.
    Trump und die EPA hatten am vergangenen Donnerstag die Streichung der Feststellung bekanntgegeben, die besagt, dass Treibhausgase gefährlich sind. Sie stammte aus der Zeit des früheren Präsidenten Obama und war bislang Grundlage für viele staatliche Klimaschutzmaßnahmen. Trump und die Umweltbehörde hatten die Streichung der Klausel als "Deregulierungsmaßnahme" bezeichnet, von der die Autoindustrie massiv profitieren werde. Der Präsident ist ein Leugner des wissenschaftlich nachgewiesenen Klimawandels.
    Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.