
Sein Kontrahent, der Rechtspopulist Ventura, erhielt rund 33 Prozent und räumte seine Niederlage ein. Damit tritt Seguro die Nachfolge des seit zehn Jahren amtierenden konservativen Staatschefs Rebelo de Sousa an. Die anderen Parteien der Mitte hatten zur Wahl des sozialdemokratisch orientierten Politikers aufgerufen. Der Präsident hat in Portugal hauptsächlich repräsentative Aufgaben, aber dennoch relativ viele Befugnisse. So kann er sein Veto gegen Gesetze einlegen, das Parlament auflösen und Neuwahlen ausrufen.
Stimmberechtigt waren rund elf Millionen Menschen. Die Wahl lief trotz der derzeitigen Winterstürme in dem Land weitgehend störungsfrei.
Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
