
Auf der Klausur wolle man sich austauschen, wie Bürokratie abgebaut werden könne und die Lohnneben- und Energiekosten gesenkt werden könnten
. Konkrete Beschlüsse seien jedoch nicht zu erwarten, erklärte die CDU-Politikerin.
"Engagierte Klimapolitik Grundvoraussetzung für Wachstum"
Ein weiteres Thema der Tagung sind mögliche Konsequenzen aus den Hitzewellen dieses Sommers. Bundesumweltminister Schneider hat gemahnt, Deutschland müsse dafür beim beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnehmen.
Der SPD-Politiker sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", für künftiges Wirtschaftswachstum sei eine engagierte Klimapolitik eine Grundvoraussetzung. In diesem Sommer erlebe man, wie die Hitze die Produktivität schwäche. Das Niedrigwasser am Rhein bedrohe die Lieferketten und hemme das Wachstum. Es sei nicht der Klimaschutz, der die Wirtschaft schwäche, sondern der ungebremste Klimawandel.
Erste Klausurtagung nach Kabinettsumbildung
Zu der Kabinettsklausur sind mehrere Gäste aus der Wirtschaft eingeladen, darunter der Chef von Siemens, Busch, Handwerkspräsident Dittrich sowie Vertreter von KI-Unternehmen und Startups.
Für die schwarz-rote Bundesregierung ist es die zweite Klausurtagung nach einem Treffen in der Berliner Villa Borsig im vergangenen Herbst. Im Juli hatte Bundeskanzler Merz sein Kabinett infolge des Rücktritts von Unionsfraktionschef Spahn umgebildet. Unter anderem wurde die bisherige Gesundheitsministerin Warken neue Kanzleramtschefin.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
