Schneemangel
Klimawandel zwingt Olympische Winterspiele-Organisatoren künftig zum Umdenken

Der Klimawandel zwingt das Internationale Olympische Komitee zum Umdenken bei künftigen Winterspielen.

    Ansicht von Bormio und dem Tal aus Sicht des Stelvio Ski Zentrums während der Olmpischen Winterspiele 2026 in Italien am 5.2.2026.
    Ansicht von Bormio und dem Tal aus Sicht des Stelvio Ski Zentrums während der Olmpischen Winterspiele (picture alliance / Keystone / Michael Buholzer)
    Grund dafür sei, dass es an vielen Orten immer seltener ausreichend Schnee in der nötigen Qualität geben werde, sagte der Finanzwissenschaftler Robert Steiger von der Universität Innsbruck im Deutschlandfunk. Auch Kunstschnee sei keine Alternative. Die höheren Temperaturen würden dazu führen, dass der Schnee schmelze und den Sportlern damit keine guten Wettbewerbsbedingungen mehr biete. Eine Möglichkeit sei es, die Winterspiele in den Januar zu verlegen. Das Internationale Olympische Komitee kündigte bereits an, eine Verlegung zu prüfen.
    Die Zahl der Orte, an denen Winterspiele überhaupt noch stattfinden könnten, wird einer Studie zufolge, an der Steiger beteiligt war, bald deutlich kleiner sein. Von 93 möglichen Austragungsorten blieben bis Mitte des Jahrhunderts nur noch rund 50 übrig.
    Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.