
Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt unter Verweis auf einen neuen Entwurf des Ministeriums, unter anderem sei die stärkere steuerliche Belastung von Vereinen vom Tisch. Zudem würden die Freibeträge für Rabatte, die Unternehmen ihren Mitarbeitern auf eigene Produkte gewähren, nun doch nicht gestrichen. Laut den Reuters-Informationen will das Bundeskabinett den Gesetzentwurf am 2. September verabschieden.
Klingbeil hatte ursprünglich unter anderem vorgesehen, dass für steuerpflichtige Vereine nur noch eine Freigrenze von 1.000 Euro gelten soll. Bei höheren Gewinnen wäre das gesamte Einkommen steuerpflichtig gewesen. Die Pläne waren bei der Opposition, aber auch bei den Koalitionspartnern CDU und CSU auf Kritik gestoßen. Bemängelt wurde vor allem, dass die Entlastung der Bürger durch die Maßnahmen zur Gegenfinanzierung teilweise wieder zurückgenommen werde.
Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
