Deutschland-Monitor-Umfrage
Knapp die Hälfte der Ostdeutschen unzufrieden mit der Demokratie

Knapp die Hälfte der Ostdeutschen ist laut einer Umfrage unzufrieden damit, wie die deutsche Demokratie funktioniert.

    Die deutsche Nationalflagge weht vor dem Reichstagsgebäude in Berlin, Deutschland. Im Hintergrund ist die markante Glaskuppel des Parlamentsgebäudes zu sehen.
    Die Hälfte der ostdeutschen Bürger sind unzufrieden mit der deutschen Demokratie (Archivbild). (picture alliance / Eibner-Pressefoto / Ardan Fuessmann)
    In Westdeutschland sind es rund vierzig Prozent. Das zeigen Ergebnisse des "Deutschland-Monitors 2025", der von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde. Auch bei der Frage nach Staatsformen gibt es Unterschiede zwischen Ost und West. So ist der Umfrage zufolge ein Fünftel der westdeutschen Befragten empfänglich für autoritäre Ideen, in Ostdeutschland ist es ein Viertel. Gefragt wurde dafür zum Beispiel nach Zustimmung zu Aussagen wie, Deutschland brauche jetzt eine einzige starke Partei, die den ganzen Willen des Volkes verkörpere.
    Der Deutschland-Monitor wird seit 2023 jährlich erstellt. Befragt wurden rund 8.000 Menschen, die unter anderem aufgrund ihres aktuellen Wohnortes in bestimmte Gruppen eingeteilt wurden. So können Aussagen nach Ost und West oder Stadt und Land eingeordnet werden.
    Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.