
Das teilte die Körber-Stiftung in Hamburg mit. Wickströms Forschung decke auf, dass Zellen physische Kräfte wie Druck oder Zug wahrnähmen und sie bis in ihr Erbgut hinein verarbeiten würden. So könnten allein durch physische Einwirkung einzelne Gene an- oder ausgeschaltet werden - ein entscheidender Faktor dafür, wie sich eine Zelle entwickle oder wie Gewebe nach Verletzungen heile. Langfristig könne Wickströms Forschung zur Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs, Organvernarbungen und andere, häufig altersbedingte Erkrankungen beitragen, heißt es weiter. Wickström ist Direktorin am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster
Der Körber-Preis wird seit 1985 verliehen und zählt zu den weltweit höchstdotierten Forschungspreisen.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
