Abschlussbericht
Kommission schlägt umfassende Änderungen bei Sozialleistungen vor

Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission schlägt zahlreiche Änderungen bei staatlichen Sozialleistungen vor.

    Ein Antrag auf Bürgergeld in Deutschland
    Es soll Vereinfachungen und mehr Gerechtigkeit bei den Sozialleistungen geben. (picture alliance / Zoonar / stockfotos-mg)
    Dies geht aus dem Entwurf des Abschlussberichts hervor, der unter anderem dem Deutschlandfunk vorliegt. Ziel der Reform sei, den ‌Sozialstaat einfacher, gerechter und digitaler zu machen sowie Hilfen ​zielgerichteter auszuzahlen. Die Kommission regt unter anderem an, Leistungen wie das in Grundsicherung umbenannte Bürgergeld, das Wohngeld und den Kinderzuschlag zu bündeln. Empfohlen wird auch, die Zahl der zuständigen Behörden zu verringern. Zudem wolle man Erwerbsanreize verstärken. Leistungen für Erwerbsfähige müssten darauf ausgerichtet sein, dass die Bezieher ihren Lebensunterhalt perspektivisch wieder selbstständig bestreiten können.
    Insgesamt listet die Kommission 26 Empfehlungen auf. Ihr Bericht soll morgen offiziell vorgestellt ​werden. Der Fokus lag auf steuerfinanzierten Leistungen. Für beitragsfinanzierte Systeme wie die Rente werden derzeit gesonderte Empfehlungen ausgearbeitet.
    Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.