
Einen Tag nach dem offiziellen Start erteilte Israel rund 70 Lehrern und Mitarbeitern aus dem besetzten Westjordanland Einreisegenehmigungen, wie die Katholische Nachrichten-Agentur berichtet. Allerdings gelte ein Teil der Genehmigungen nur für einen sehr kurzen Zeitraum. Die Schulen hatten zu Wochenbeginn erklärt, den Unterricht auf unbestimmte Zeit auszusetzen. Von der Einschränkung betroffen waren zwölf christliche Schulen mit rund 10.000 Schülern. Auch andere Bildungseinrichtungen in Ostjerusalem hatten fehlende Einreisegenehmigungen beklagt. Die palästinensische Regierung warnte, die Maßnahmen gefährdeten den Unterricht für mehr als 50.000 Schüler.
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
