Nahost
Konflikt zwischen USA und Iran: Europäer treffen Sicherheitsvorkehrungen

Angesichts eines befürchteten Angriffs der USA auf den Iran haben ‌europäische Staaten Soldaten aus dem Nahen Osten abgezogen.

    "Auswärtiges Amt" steht am der Außenmauer des Ministeriums in Berlin.
    Seit Wochen wird über einen US-Angriff gegen Iran spekuliert, jetzt reduzieren immer mehr europäische Staaten ihr militärisches Personal in der Region. (Markus Heine dpa/lbn)
    Nach Deutschland beorderte auch Norwegen einige Einheiten zurück. Dies sei der Sicherheitslage geschuldet, teilte ein Sprecher der norwegischen Streitkräfte mit. Die Bundeswehr hatte ihre Militärangehörigen ⁠im Irak bereits weiter reduziert. Es halte sich ​nur noch das absolut notwendige Personal in der Region auf, hieß es. Das Auswärtige Amt rief deutsche Staatsbürger erneut auf, den Iran zu verlassen.
    US-Präsident Trump hatte in Washington erklärt, er ziehe begrenzte Angriffe auf das Land in Erwägung, sollte keine Einigung mit Blick auf das iranische Atomprogramm zustande kommen. Mit der "USS Gerald R. Ford" erreicht bald der zweite US-Flugzeugträger den Nahen Osten. Auch weitere Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Jagdgeschwader befinden sich nach Informationen des "Wall Street Journal" bereits in der Golfregion. 
    Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.