
Gesundheitsminister Kamba sagte, man habe sich dazu entschieden, zunächst jene an vorderster Front zu schützen - also vor allem Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Verwendet wird der Impfstoff Ervebo, für den ein Schutz bislang nur für den Zaire-Stamm des Ebola-Virus nachgewiesen ist. Im Kongo grassiert derzeit aber die Bundibugyo-Variante, für die es noch keinen Impfstoff gibt. Es wird jedoch angenommen, dass Ervebo zumindest einen Teil-Schutz gegen diese Variante bietet. Die Weltgesundheitsorganisation will dem Kongo insgesamt 70.000 Impfdosen zur Verfügung stellen.
Das Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Übertragen wird es durch Körperkontakt und Körperflüssigkeiten. Bei dem jüngsten Ausbruch im Kongo sind bisher mehr als 2.700 Menschen gestorben.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
