
Grundlage der Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ist das vorgelegte Konzept der Partei. Dieses sieht einen persönlichen Freibetrag von einer Million Euro und für Unternehmen von fünf Millionen Euro vor. Darüber soll der Steuersatz für Vermögen auf bis zu fünf Prozent steigen. Ab einer Milliarde Euro soll ein Steuersatz von zwölf Prozent gelten. Zum Vermögen zählen den Plänen der Linkspartei zufolge unter anderem Immobilien und Wertpapiere. Der Autor der DIW-Studie, Bach, sprach von einem ambitionierten Konzept. Belastet würden vor allem die reichsten 0,1 Prozent der Deutschen. Er warnte zugleich davor, dass ein Teil der Betroffenen Vermögenswerte ins Ausland verlagern und sich das Steueraufkommen dadurch reduzieren könnte.
Auch der Arbeitgeberverband BDA kritisiert die Vorschläge der Linkspartei zur Wiedereinführung der Vermögensteuer. BDA-Hauptgeschäftsführer Kampeter sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, eine solche Steuer würde nicht zu mehr Einnahmen für den Staat führen, sondern zu einer Kapitalflucht ins Ausland.
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Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
