
Das zeigt eine große Bestandsaufnahme, die vom Global Coral Reef Monitoring Network vorgestellt wurde, einem weltweiten Netzwerk aus Wissenschaftlern, Naturschützern und Organisationen. Die Korallenbleiche ist eine Stressreaktion der Steinkorallen, bei der sie ihre Farbe verlieren - etwa wegen zu hoher Wassertemperaturen. Eine gebleichte Koralle ist noch nicht abgestorben, aber stark geschwächt. Weil die Erholungsphasen jedoch immer kürzer werden, regenerieren sich immer weniger Korallen vollständig.
Für die globale Bestandsaufnahme wurden in mehr als 124 Ländern Gebiete ausgewertet. Korallenriffe bedecken weniger als 0,2 Prozent des Meeresbodens, bieten aber dem Bericht zufolge Lebensraum für mindestens ein Viertel der im Meer lebenden Arten.
Diese Nachricht wurde am 31.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
