Korallenbleiche
Korallenriffe haben durch Klimawandel weniger Zeit zur Erholung nach Bleichephasen

Der Zustand der Korallenriffe hat sich weltweit durch häufigere Bleiche-Ereignisse und weniger Regenerationszeit verschlechtert. Das zeigt eine große Bestandsaufnahme, die vom Global Coral Reef Monitoring Network vorgestellt wurde, einem weltweiten Netzwerk aus Wissenschaftlern, Naturschützern und Organisationen.

    Eine Unterwasseraufnahmen von einer ausgebleichten Koralle
    Korallenbleiche ist eine Stressreaktion der Steinkorallen. (picture alliance / imageBROKER / Reinhard Dirscherl)
    Die Korallenbleiche ist eine Stressreaktion der Steinkorallen, bei der sie ihre Farbe verlieren - etwa wegen zu hoher Wassertemperaturen. Eine gebleichte Koralle ist noch nicht abgestorben, aber stark geschwächt. Weil die Erholungsphasen jedoch immer kürzer werden, regenerieren sich immer weniger Korallen vollständig.
    Für die globale Bestandsaufnahme wurden in mehr als 124 Ländern Gebiete ausgewertet. Korallenriffe bedecken weniger als 0,2 Prozent des Meeresbodens, bieten aber dem Bericht zufolge Lebensraum für mindestens ein Viertel der im Meer lebenden Arten.
    Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.