
Wie das Magazin "Spiegel" meldet, sollen die acht neuen Flugabwehr-Fregatten des Typs F127 nach aktuellen Schätzungen mehr als 40 Milliarden Euro kosten - statt der ursprünglich geplanten 26 Milliarden Euro. Insbesondere die hochmodernen Aegis-Waffensysteme aus den USA fielen deutlich teurer aus. Diese sollen die Marine in die Lage versetzen, von See aus Raketen, Drohnen und Hyperschallwaffen abzufangen. Die Planung für die F127-Fregatten laufe bereits seit Jahren, bisher seien allerdings nur Vorverträge mit Thyssenkrupp und der NVL Gruppe geschlossen. Innerhalb der Koalition gebe es Zweifel, ob das Vorhaben noch realisierbar sei, schreibt der "Spiegel" unter Verweis auf Regierungskreise.
Vor zwei Monaten hatte das Verteidigungsministerium bereits ein Fregattenprojekt gestoppt. Grund waren ebenfalls Kostensteigerungen und ein stockender Zeitplan.
Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
