Peskow
Kreml schließt neue Friedensgespräche mit Kiew und Washington nicht aus

Die russische Regierung schließt eine Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit der Ukraine und den USA nach eigenen Angaben nicht aus.

    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow schaut konzentriert.
    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow (Vyacheslav Prokofyev/Pool Sputnik Kremlin/dpa)
    Kreml-Sprecher Peskow sagte, es sei jedoch noch zu früh, um über Ort und Zeit zu sprechen. Zudem sei ein Telefonat zwischen dem russischen Staatschef Putin und US-Präsident Trump möglich. Peskow äußerte ⁠sich nach dem Besuch der amerikanischen Gesandten Witkoff und Kushner ⁠in Moskau und Kiew am vergangenen Wochenende.
    Diese trafen sich am Samstag in Moskau mit Putin und gestern mit dem ukrainischen Staatschef Selenskyj in Kiew. Witkoff sagte, man habe sehr bedeutsame Gespräche geführt. Die USA strebten eine diplomatische und keine militärische Lösung an. Selenskyj äußerte sich hingegen wenig optimistisch bezüglich eines baldigen Friedens.
    Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.