
Das Unternehmen sagte die Entwicklung sechs geplanter Spiele ab, darunter die Neuauflage von "Prince of Persia: Sands of Time". Für andere wurde die Veröffentlichung verschoben. Ubisoft begründete den "radikalen Schritt" mit dem umfangreichen Konzernumbau. In den vergangenen Jahren wurden 3.000 Stellen weltweit abgebaut und Studios geschlossen, um Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro zu erzielen. In der abschließenden Phase sollen die Fixkosten binnen zwei Jahren nun um weitere 200 Millionen Euro gesenkt werden.
Ubisoft, einer der größten Videospielkonzerne Europas, war zuletzt unter anderem wegen Managementfehlern und schlechter Verkaufszahlen unter Druck geraten. Der Aktienkurs ist in den vergangenen fünf Jahren um rund 90 Prozent eingebrochen.
Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
