
Bundesvorsitzende Beier sagte der Funke Mediengruppe, die allerwenigsten Patienten hätten sich ihre ePA angeschaut. Das liegt allen vor allem an einem absurd komplizierten Registrierungsprozess, der selbst digital affine Menschen irgendwann frustriert aufgeben lasse. Auch wüssten viele gar nicht, dass sie eine ePA besitzen. Für die Praxen wiederum gebe es Probleme mit dem zugrundeliegenden Telematik-Netzwerk, in dem es immer wieder zu massiven Störungen und Ausfällen komme.
Inzwischen haben rund 70 Millionen Versicherte von ihrer Krankenkasse eine elektronische Patientenakte angelegt bekommen. Seit Oktober sind Praxen und Kliniken verpflichtet, wichtige Daten wie Befunde oder Laborwerte einzustellen.
Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
